24. Dezember 2009
Die Hauptlichter gehen aus, die Flaggen fallen und Lichter blitzen auf der Bühne. Die Nacht der Rennen beginnt, die Nacht des Starlight Express. Mehr als 8,8 Millionen Menschen besuchten das erfolgreichste Musical der Welt.
Bei dem aufwendigen Spektakel, bei dem die Züge mit 60 km/h auf Rollschuhen rasen, hält jeder Zuschauer den Atem an. Die technisch atemberaubende Show, die fantastischen Kostüme und die begleitenden Songs von Andrew Lloyd Webber machen Starlight Express zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Starlight Express erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der von der Weltmeisterschaft der internationalen Züge träumt. In der Nacht der Rennen melden sich Züge aus aller Welt an, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Dampflok Rusty, die liebenswert, aber längst veraltet ist. Er muss gegen die Diesellok Greaseball antreten, die sehr überheblich und technisch auf den neusten Stand ist. Rusty verliert angesichts der großen Konkurrenz den Mut. Erst als der Starlight Express erscheint, beginnt Rusty neues Selbstvertrauen zu fassen.
Das Musical zieht jedes Jahr viele Menschen in ihren Bann. Im Jahr 2008 feierte Starlight Express den 20. Geburtstag. Keiner hat 1988 daran geglaubt, dass das Musical ein voller Erfolg sein wird.
Internetseite erstellen lassen
15. Dezember 2009
Ob man Crocs Schuhe als schön oder gar als stylisch bezeichnen kann, möchte an dieser Stelle dahingestellt sein, denn schließlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters. Aber eins ist jedenfalls gewiss, Crocs Schuhe sind in den letzten Jahren in Mode gekommen, um nicht zu sagen, sie sind absolut hipp. Ihre Träger finden die Schuhe in den leuchtend bunten Farben mittlerweile weltweit, in jeder Altersklasse, unter zahlreichen Berufsgruppen und geschlechtsunabhängig. Schuhdesigner haben ihr Bestes gegeben, denn die Auswahl an Crocs Schuhen ist immens: Es gibt Halbschuhe und Stiefel in Winterausführung mit einem kuscheligen Fell, Outdoorhalbschuhe und Outdoorsandalen mit einem robusten Profil. Flip Flops, Slipper, Crocs mit Riemchen und hohen Absätzen. Wer mag, kann seine Crocs mit lustigen Anstecknadeln aus Gummi, den so genannten Jibbitz verzieren.
Worin liegt aber der besondere Reitz dieser Schuhe? Warum haben Crocs weltweit unsere Füße erobert?
Das Geheimnis der pflegeleichten Crocs Schuhe liegt im Tragekomfort. Dank ihres einzigartigen Materials sind die Schuhe weich, bequem und extrem leicht. Ein Schuh wiegt im Durchschnitt nur ca. 160g und durch die Körperwärme passen sich die Schuhe der individuellen Fußform an. Ein orthopädisches Fußbett mit kleinen Massage-Noppen erhöht zusätzlich das Wohlfühlgefühl.
Zudem bestehen die Schuhe aus antimikrobiotischem, geruchsresistentem Material, so dass Crocs jederzeit ohne Socken getragen werden können. Crocks fangen sicherlich nicht an, unangenehm zu riechen.
1. April 2009
Apropos Kultur: vor kurzem habe ich ei wunderbares Protal im Internet entdeckt, dass sich jeder merken sollten, der zu seinem guten Buch oder dem Arthaus-Film einen edlen Tropfen Wein trinken möchte: das Internetportal Wein im WWW, ist eines der größten deutschen Weinportale und bietet alle wichtigen Informationen rund um den leckeren Rebensaft.
Neben Informationen zu Veranstaltern von Gourmet- und Weinreisen, gibt es die neuesten Termine für alle Weinmessen und Verkostungen, sowie Wissenswertes über Zubehör, Accessoires und Anbaugebiete. Besonders interessant ist die Kategorie Wein-Blogs, eine Zusammenstellung von allen wichtigen Blog rund um den Wein in Deutschland. Hier bloggen Winzer über ihren Alltag auf dem Weingut- mit allen Malheurs und Pannen, die bei der Herstellung schon mal passieren. Für Freunde des edlen Tropfens ein wahrer Lesegenuss.
Mit den Informationen auf Wein im www ist man auch als Laie immer gut gewappnet. Und es macht großen Spass durch die Sammlung an unterschiedlichsten Weinlinks zu stöbern. Auf jeden Fall eine der besten Linksammlungen zum Thema Wein im deutschsprachigen Raum. Vielen Dank an die Macher!
Wein für die Schönheit
personalisierter Wein
Der Gastro Shop rund umd Hotelbedarf und Gastronomiebedarf.
Das Informationsportal für elektronische Musik www.electro-house.eu
Gute Adressen für Wein Kenner
17. Januar 2009
25 Titel für den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin vom 5. bis zum 15. Februar stehen, es fehlt nur noch einer. Zu den Neuankündigungen gehören außer Hans-Christian Schmids “Sturm” auch die Weltpremieren der neuen Filme von Stephen Frears (dem von MMC Independent koproduzierten “Chéri”), François Ozon (”Ricky”) und Andrzej Wajda (”Tatarak”). Mit dem Kompilationsfilm “Deutschland 09″ wird außerdem noch ein weiterer deutscher Titel gezeigt, allerdings außer Konkurrenz.
Außer Konkurrenz laufen außerdem Constantin Costa-Gavras’ mit Juliane Köhler und Ulrich Tukur besetztes Drama “Eden à l’oeust” und das Rapper-Biopic “Notorious B.I.G.”. Neben Berlin-Veteranen wie Annette K. Olesen (”Lille Soldat”) und Bertrand Tavernier (”In the Electric Mist”) wurde mit Peter Strickland auch ein Debütfilmer in den Wettbewerb geladen. Er wird die rumänisch-britisch-ungarische Produktion “Katalin Varga” vorstellen. Weltpremiere in Berlin feiern außerdem die spanischsprachigen Produktionen “La teta asustada” von Claudia Llosa und das von Pandora koproduzierte “Gigante” von Adrián Biniez. Aus den USA kommt Mitchell Lichtensteins “Happy Tears” mit Demi Moore und Parker Posey als Schwestern und aus dem Iran Asghar Farhadis “Darbareye Elly”.
Blume
14. Januar 2009
Alle Jahre wieder verleiht die Bayerische Staatsregierung zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk den Bayerischen Filmpreis für herausragende Arbeit vor und hinter der Kamera. Die diesjährige Verleihung des 30. bayerischen Filmpreises findet am 16. Januar 2009 im Cuvilliés-Theater statt.
In den Kategorien Darstellerische Leistung, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Filmmusik und Ausstattung werden auf Vorschlag einer unabhängigen Jury hin Auszeichnungen im Gesamtwert von 300.000 € vergeben. Der wichtigste Preis ist mit 200.000 € dotiert und kürt den besten deutschen Produzenten. Wer in diesem Jahr absahnen wird, ist noch nicht bekannt. Der Publikumspreis allerdings geht sicher an Til Schweiger, der sich mit „Keinohrhasen“ gegen seine Konkurrenten durchgesetzt hat.
Schon seit 1979 wird das Preissymbol, die Porzellanfigur „Pierrot“, für Schauspieler und Filmemacher vergeben, zudem gibt’s einen Ehrenpreis für besonders verdienstvolle deutsche Persönlichkeiten, die durch ihr Lebenswerk die Filmgeschichte maßgeblich mitgeprägt haben. In den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel Sir Peter Ustinov, Maximilian Schell, Volker Schlöndorff und Michael Verhoeven gewürdigt.
Die-Reise.de - Das Verzeichnis zum Thema Reisen, Urlaub und Kultur
31. Dezember 2008
Dass zuweilen Schauspieler in einem Stück in mehrere Rollen schlüpfen ist eigentlich nichts ungewöhnliches, dass aber alle Darsteller eine einzige Person verkörpern ist schon etwas befremdlich. Auch bei Kafka ist alles befremdlich und absurd. Andreas Kriegenburg hat sich an die theatralische Umsetzung des berühmten Kafka Romans der „Der Prozess“ gemacht und eine grandiose Inszenierung geschaffen. Allein die Bühne – eine fast senkrecht stehende Scheibe, an der das Mobiliar klebt, eingebettet in eine augenförmige Ellipse - bringt die verquere Welt des Josef K. adäquat zum Ausdruck.
„Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.” Mit diesem Satz beginnt Franz Kafkas hermetischer Roman. Was sich wie eine klassische Kriminalgeschichte anfängt, verspinnt sich zu einer absurden und paradoxen Parabel über Recht und Gerechtigkeit, die keinen Lösungsansatz birgt. Nie erfährt K., wessen er angeklagt ist, noch, wer seine Richter sind. Zunächst hält er das Ganze für einen Scherz, schließlich kann er sich trotz seiner Verhaftung frei bewegen. Doch bald erkennt K., dass er einem juristischen Apparat ausgeliefert ist, der jeglicher Grundlage eines herkömmlichen Gerichts entbehrt.
Die Darsteller sind nicht nur großartige Mimen, ihnen wird auch einiges an Akrobatik angesichts der Steilwand zugemutet. Walter Hess, Lena Lauzemis, Sylvana Krappatsch, Oliver Mallison, Bernd Moss, Annette Paulmann, Katharina Schubert und Edmund Telgenkämper, wechseln, wenn sie nicht gerade Josef K. sind, ständig die Rollen und werden zum übrigen Personal. Die Slapstick-Nummern der Schauspieler mit den weiß geschminkten Gesichtern, den streng zurückgekämmten Haaren und dem schmalen Oberlippenbart überspitzen zudem das sinnentleerte Prozedere und geben dem ganze eine komische Note. Wirklich sehenswert.
Urlaubstipps
30. Dezember 2008
Über zwanzig Jahre verbrachte Ernest Hemingway auf Kuba und wurde ihm so zur zweiten Heimat. 1939 zog der amerikanische Schriftsteller, Reporter und Kriegsberichterstatter mit seiner dritten Frau, der Journalistin Martha Gellhorn in das kleine Örtchen San Francisco de Paula am Rande von Havanna auf die Finca „La Vigia“ und blieb dort bis 1960. Seit seinem Tod 1961 lagern in der legendären Villa etwa 3000 Dokumente, Briefe, Aufzeichnungen, und Manuskripte des Autors, die in den vergangenen Jahren digitalisiert worden sind. Diese bisher unveröffentlichten Dokumente werden nun erstmals am 5. Januar in Kuba präsentieren, bevor sie dann weiter an die Bostoner Kennedy-Bibliothek gehen.
In Kuba schrieb Hemingway unter anderem seine berühmte Novelle „Der alte Mann und das Meer“, inspiriert von dem kubanischen Fischer Gregorio Fuentes. Für das Buch wurde Hemingway 1954 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
26. Dezember 2008
Er war neben Samuel Beckett der Meister des Absurden Theaters. Harold Pinter, 2005 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, ist nun im Alter von 78 seiner Krankheit erlegen. Seine große Zeit hatte der Brite Ende der 50er und in den 60ern. Mit dem Einakter „Das Zimmer“ und „Die Geburtstagsfeier“ präsentierte der Dramatiker seine zentralen Themen, wie Kommunikationsverlust, Beklemmung und Sinnlosigkeit. Der große Durchbruch kam 1960 mit dem Dreipersonenstück „Der Hausmeister“, in dem ein Landstreicher versucht, zwei ungleiche Brüder gegeneinander auszuspielen, die sich schließlich gegen ihn verbünden. Es folgten drei Jahrzehnte, in denen er 29 Bühnenstücke und 24 Drehbücher verfasst hat.
Pinter wuchs im proletarischen Londoner East End als Sohn eines jüdischen Schneiders auf. Sein Weg von den Schauspieler-Lehrjahren in einer Wandertruppe bis zum erfolgreichen Autor mit Society-Gattin in zweiter Ehe machte ihn zu einer der schillernden Figuren seiner Autorengeneration. Aber trotz der großen Erfolge ist Pinter immer am Boden geblieben, im Gegenteil, er wandelte er sich im fortgeschrittenen Alter zum politisch engagierten Kritiker. 1985 reiste er mit dem amerikanischen Dramatiker Arthur Miller in die Türkei und führte Gespräche mit verfolgten Autoren und protestierte gegen die Nato-Bombardierung Serbiens. Die Sammlung von Anti-Kriegsgedichten mit dem Titel „War“ entstand 2003 als Reaktion auf den Irak-Krieg. In aller Öffentlichkeit nannte Pinter George Bush und den früheren britischen Premierminister Tony Blair als Kriegsverbrecher. Ruhe in Frieden Harold.
Länderinformationen
23. Dezember 2008
Zum vierten Mal findet vom 26. bis 31. Dezember „Das Festival des gescheiterten Films“ statt. Gezeigt werden Filme, die keiner sehen wollte, sei es, dass sie zu anspruchvoll oder zu frivol waren. Genau für solche Filme, die es weder ins Kino noch ins Fernsehen gebracht haben, hat der Initiator HW Müller dieses Festival ins Leben gerufen. Doch selbst auf dieser Veranstaltung wird auf Anspruch und Niveau geachtet, denn der Produzent bzw. Regisseur sollte zumindest das Ziel gehabt haben eine hochwertige Arbeit zu schaffen. Insgesamt über vierzig Filme jedes Genres werden dem Publikum präsentiert, das gleichzeitig als Jury fungiert und über das Internet Noten von 1 bis 9 vergeben kann. Gewinner wird nicht der schlechteste oder der beste Film, sondern derjenige, der die meiste Dynamik entwickelt hat, sprich, der die meisten Kontroversen ausgelöst hat. Na dann sind wir mal gespannt, wer den Preis absahnt.
Filme jeden Genres
22. Dezember 2008
Auch wenn die BayernLB finanziell in der Krise steckt, kulturell ist momentan in der Galerie einiges geboten. Seit 12. Dezember sind dort nämlich Werke des schwedische Künstler Olaf Gulbransson (1873-1958) ausgestellt, der fest mit Bayern verbunden ist. Neben den Leihgaben des Olaf-Gulbransson-Museums für Graphik und Karikatur in Tegernsee werden auch Werke aus Privatbesitz gezeigt, die der Öffentlichkeit nur selten zugänglich sind. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vielseitige OEuvre des Schweden. Dazu gehören seine in Öl gemalten Porträts, Landschaften und die großen Plakate, die er für Firmenwerbung, Theater und Faschingsfeste entworfen hatte. Internationale Bekanntheit erlangte er mit seinen Zeichnungen für die satirische Wochenzeitschrift Simplicissimus, bei der er 1902 als Karikaturist arbeitete. Gulbranssons Stil ist durch eine klare Linienführung bestimmt, die sich auf das Wesentliche konzentriert.
Dazu gehören die detailgetreuen Zeichnungen von Thomas Theodor Heine ebenso wie die romantisch ausgearbeiteten Karikaturen des Ferdinand von Reznicek, die collagenähnlichen Bilder von Karl Arnold oder die grafische Handschrift von Käthe Kollwitz und Heinrich Zille. Die Serie „Berühmte Zeitgenossen“ erschien von 1903-1913 im Simplicissimus in loser Folge und begann mit einer Porträtkarikatur des Malerfürsten Lenbach. Gulbranssons wurde dank seinem Talent die wichtigsten Charakterzüge des Porträtierten rasch zum Star. Die Landschaftsbilder dagegen sind eindeutig von seiner bayerischen Heimat am Tegernsee geprägt, die häufig verschneite Berglandschaften und Panoramen zeigen. Abgerundet wird die Schau, die noch bis 1.März läuft, mit Briefen und Erinnerungstücken.
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