30. November 2008

Tykwer-Film eröffnet Berlinale

Kategorie: Festivals, Kino — Nic Knatterton @ 18:39

Die Berlinale 2009 wird mit Tom Tykwers neustem Streifen „The International“ eröffnet. Die deutsch-englische Co-Produktion mit Clive Owen, Naomi Watts und Armin Mueller-Stahl wird am 5. Februar 2009 zur Eröffnung der 59. Internationalen Filmfestspielen von Berlin Welturaufführung feiern. Im Mittelpunkt von „The International“ stehen der Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) und die New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts), die eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen wollen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Doch schon bald befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre Entschlossenheit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, denn die Drahtzieher wollen auch weiterhin ihr lukratives Geschäft mit Krieg und Terror betreiben.

„The International“ läuft im Wettbewerb der Berlinale außer Konkurrenz. Offizieller Filmstart in den Kinos ist der 12. Februar 09.

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28. November 2008

Tribeca Filmfestival in Doha

Kategorie: Festivals, Kino — Nic Knatterton @ 17:53

Um sich in Sachen Film einen Namen zu machen, haben sich die Scheichs aus Quatar prominente Hilfe geholt: kein geringerer wie Robert De Niro organisiert 2009 erstmals das Tribeca Filmfestival in Doha. Seit 2002 findet das Tribeca Filmfestival in New York statt, das De Niro und die Produzentin Jane Rosenthal nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ins Leben gerufen haben, um dem schwer getroffenen Stadtteil Tribeca im Süden Manhattans wirtschaftlich und kulturell wieder auf die Beine zu helfen. Vom 10. bis 14. November 2009 wandert das Festival nun nach Doha, die Hauptstadt von Quatar. 40 Filme aus verschiedenen Ländern und Kulturen sollen im frisch eingeweihten Museum für Islamische Kunst gezeigt werden.

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26. November 2008

Der Weg nach Mekka

Kategorie: Biopics, Kino — Nic Knatterton @ 11:59

Kaum jemand weiß, dass sich hinter dem Koran- Übersetzer, ehemaligen pakistanischen Botschafter bei der UN und Vordenker des Islam, Muhammad Asad (1900-1992), eigentlich ein Österreicher verbarg. Jetzt hat sich sein Landsmann Georg Misch dieser außergewöhnlichen Vita angenommen. Als Leopold Weiss 1900 in Lemberg geboren, konvertiert der österreichische Jude 1926 in Palästina zum Islam über und nennt sich von nun an Muhammad Asad. Fasziniert von der Spiritualität dieser Religion, reist er auf einem Kamel durch die Wüste nach Mekka. Er studiert den Koran und lebt als Berater am Hof des Saudischen Königs. Nach Streitigkeiten mit den Saudis reist Asad nach Indien, wo er sich der Bewegung zur Gründung des pakistanischen Staates anschließt. Nach der Zeit als UNO-Botschafter für das junge Land, zog er sich nach Marokko zurück, wo er 17 Jahre lang an einer Übersetzung des Korans ins Englische arbeitete bis er 1992 schließlich starb.


Foto: mindjazz pictures

Der Weg nach Mekka – Die Reise des Muhammad Asad“ folgt den verschiedenen Stationen von den Randgebieten der ehemaligen Donaumonarchie über das heutige Israel, Palästina, Saudi-Arabien, Pakistan und New York bis nach Marokko und Spanien. Parallel entblättert sich dabei ein vielschichtiges Bild des Islams, das zeigt wie gespannt das Verhältnis der Traditionalisten und Modernisten dieser Religion ist.
Mit den Worten von Asad: „Ich habe mich in den Islam verliebt, aber ich habe die Muslime überschätzt.“

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21. November 2008

Die 100 besten Filme

Kategorie: Kino — Nic Knatterton @ 11:03

Die rennomierte Filmzeitschrift „Cahiers du Cinéma“ hat eine Liste der 100 besten Filme aller Zeiten aufgestellt. 76 Persönlichkeiten der französischen Filmbranche haben sich zusammengesetzt und ihre Lieblingsfilme genannt. Demnach steht „Citizen Kane“ von Orson Wells mit 48 Stimmen auf Platz eins, gefolgt von „Die Nacht des Jägers“ von Charles Laughton, „La règle du jeul“ von Jean Renoir und „Sunrise“ von Friedrich Wilhelm Murnau. Auf Platz 5 wurde der Klassiker „M – Eine Stadt sucht seinen Mörder“ von Fritz Lang gewählt. Auf den restlichen Top 10 Plätzen folgen „Singin’ in the Rain“ von Gene Kelly und Stanley Donen, „Vertigo“ von Alfred Hitchcock, „Les enfants du paradis - Kinder des Olymp“ von Marcel Carné „The searchers“ von John Ford und „Greed - Gier nach Geld“ von Erich von Stroheim. Unter den Top 20 ist Howard Hawks’ „Rio Bravo“ von 1959 der jüngste Film.

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19. November 2008

Oscar-Shortlist Dokumentarfilme

Kategorie: Dokumentationen, Kino — Nic Knatterton @ 15:35

Die Academy hat die Shortlist der potenziellen Oscar-Kandidaten als bester Dokumentarfilm bekannt gegeben. In diesem Jahr wurde die Rekordanzahl von 94 Dokumentarfilmen für die 81. Oscar-Verleihung eingereicht. Aus den zahlreichen Einreichungen hat das Dokumentarfilm-Komitee der Academy nun 15 Titel ausgewählt. Fünf dieser Filme werden am 22. Januar nominiert, bevor am 22. Februar der Gewinner gekürt wird.

Auf der Shortlist ist auch Werner Herzog mit seiner Antarktis-Doku “Encounters at the End of the World” vertreten. Bekannte Namen im Rennen sind außerdem Errol Morris und Stacy Peralta. Thematisch dominiert wie schon bei der vorhergehenden Verleihung die Politik, bei der „Taxi zur Hölle” von Alex Gibney über die Foltermethoden der US Armee in Guantanamo, Afghanistan und dem Irak den Oscar geholt hat.

Um eine Nominierung für den Dokumentarfilm-Oscar 2009 konkurrieren:

  • “Encounters at the End of the World” von Werner Herzog
  • Errol Morris’ Abu-Ghraib-Film “Standard Operating Procedure”
  • James Marshs “Man on Wire”, ein Porträt über den Seiltänzer Philippe Petit
  • Der Anti-Todesstrafe-Film “At the Death House Door”, von Steve James und Peter Gilbert
  • “The Betrayal” über einen Militäreinsatz der USA in Laos in den achtziger Jahren (Regie: Ellen Kuras)
  • “Fuel” von Josh Tickell über die Abhängigkeit der Amerikaner vom Öl
  • “Blessed Is the Match: The Life and Death of Hannah Senesh” von Roberta Grossman über eine ungarische Jüdin, die im zweiten Weltkrieg ums Überleben ihrer Familie kämpft
  • “The Garden” über einen Gemeinde-Garten im sozialen Brennpunkt South Central Los Angeles (Regie: Scott Hamilton Kennedy)
  • ” Glass: A Portrait of Philip in Twelve Parts ” von Scott Hicks über den amerikanischen Musiker und Komponisten Philip Glass
  • ” I.O.U.S.A.” über die Finanzkrise in den USA (Regie: Patrick Creadon)
  • “In a Dream” über Leben und Werk des Künstlers Isaiah Zagar (Regie: Jeremiah Zagar)
  • “Made in America” von Stacy Peraltaüber die L.A.-Gangs Crips und Bloods
  • ” Pray the Devil Back to Hell “, Giri Retickers Porträt einer Gruppe von Friedensaktivistinnen in Liberia
  • “They Killed Sister Dorothy”, von Daniel Junge über die Ermordung einer katholischen Nonne und Umweltaktivistin im brasilianischen Regenwald
  • ” Trouble the Water” (Regie: Carl Deal und Tia Lessin), über den Hurrikan Katrina

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6. November 2008

Eine schrecklich nette Familie

Kategorie: Kino — Nic Knatterton @ 13:34

Dass Sydney Lumet was vom Filmemachen versteht, hat er mit mehr als 500 Fernsehsendungen und fast 50 Kinofilmen hinreichend bewiesen. Vom Gerichtsfilm „Die zwölf Geschworenen“ (1957) über den Politthriller „Angriffsziel Moskau“ (1964) und die Agatha-Christie-Adaption „Mord im Orientexpress“ (1974) bis zur Satire “Network” (1976). Sein neuster Film „Before the devil knows you are dead“, der in der deutschen Fassung den nichts sagenden Titel “Tödliche Entscheidung” trägt, reiht sich da nahtlos ein. Für mich einer der besten Filme, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Keine leichte Kinokost, aber spannend, genial erzählt und noch dazu eine brillante Besetzung. Gleich zu Beginn des Films sieht man einen Überfall auf einen Juwelierladen, der allerdings völlig daneben geht. Die Inhaberin des Ladens leistet Widerstand und wird von dem maskierten Eindringlich erschossen. Erst dann beginnt Lumet dem Zuschauer zu erzählen wie es zu diesem Verbrechen gekommen ist und die Konsequenzen die sich daraus ergeben. Aus verschiedenen Perspektiven, springt die Geschichte in der Zeit und setzt den Kriminalfall, der abgründiger nicht sein könnte, nach und nach wie ein Puzzle zusammen.

Foto: Koch Media

Da ist Andy (Philip Seymour-Hoffmann) ein gut verdienender Wirtschaftsprüfer, der nach außen hin eine gute Ehe mit Gina (Marisa Tomei) führt, wären da nicht seine grenzenlose Gier und seine Heroinsucht und sein jüngerer Bruder Hank (Ethan Hawke), das Muttersöhnchen, der weitaus weniger erfolgreich ist und zudem seiner gescheiterten Ehe nachtrauert. Erster hat um extravaganten Lebensstil zu finanzieren der Firma Geld unterschlagen, was aber aller Wahrscheinlichkeit bald zum Vorschein kommen wird. Also muss ein Plan her das fehlende Geld zu beschaffen. Andy überredet seinen Bruder Hank den Juwelierladen der eigenen Eltern zu überfallen, ganz einfach, ganz schnell. Keiner wird zu Schaden kommen, weder die Verkäuferin, die samstags im Laden aushilft, noch die Eltern, die den Verlust ohnehin von der Versicherung erstattet bekommen. Die Frage ist, ob beim Abschluß der Versicherung ein Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich vorgenommen wurde, falls doch jemand zu Schaden kommen sollte. So weit so gut, allerdings kneift Hank im letzten Moment und engagiert für die delikate Angelegenheit einen Kleinkriminellen. Das ist der Beginn einer düsteren Tragödie, in der sich Stück für Stück die Abgründe der Protagonisten auftun. Ganz nach dem Motto „May you be in heaven half an hour before the devil knows you’re dead“, einem irischen Trinkspruch, der Lumet am Anfang des Films zitiert.

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31. Oktober 2008

„Opium War“ gewinnt in Rom

Kategorie: Festivals, Kino — Nic Knatterton @ 13:37

Zeitgeschichtlich und engagiert sind die Urteile beim diesjährigen Filmfest in Rom ausgefallen. „Opium War“ des afghanischen Regisseurs Siddiq Barman hat den „Goldenen Marc Aurel“ für den besten Film bekommen. Einstimmig kürte die Jury des Festivals den Film über die Erlebnisse zweier US-Soldaten, einem weißen und einem farbigen, die in den Mondblumenfeldern in Afghanistan eingesetzt werden.

Der Zuschauerpreis für den besten Film ging an „Resolution 819“. Die italienisch-französisch-polnische Koproduktion wurde von dem italienischen Regisseur Giacomo Battiato gedreht und spielt im Titel auf die UNO-Resolution, die die Sicherheit der Moslems in Srebrenica garantiert, an. Im Mittelpunkt des Films steht die Untersuchung eines Franzosen, der im Auftrag des Haager UNO-Kriegsverbrechertribunals nach Bosnien entsendet wird. Die Tötung von rund 8.000 Bosniaken in der früheren bosniakischen Enklave im Juli 1995 gilt als schwerstes Kriegsverbrechen auf europäischem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Italienerin Donatella Finocchiaro, die eine Hauptrolle im Film „Galantuomini“ des neapolitanischen Regisseurs Edoardo Winspeare spielt, wurde zur besten Schauspielerin gekürt, den Preis des besten Schauspielers erhielt der Ukrainer Bohdan Stupka, der im ukrainisch-polnischen Streifen „Serce na dloni“ des Polen Krzysztof Zanussi mitspielt.

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30. Oktober 2008

Botero – Geboren in Medellin

Kategorie: Biopics, Kino — Nic Knatterton @ 12:09

Seine Bilder und Figuren tragen eine ganz eigene, unverkennbare Handschrift. Immer tummeln sich dicke, üppige Frauen und Männer mit viel zu kleinen Köpfen auf den Gemälden von Fernando Botero. Der kolumbianische Maler und Bildhauer hatte zwar zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn nicht sofort den von ihm erwünschten Erfolg, aber mittlerweile ist er in aus der europäischen Kunstszene nicht mehr weg zu denken. Jetzt hat Filmemacher Peter Schamoni, der schon mit Künstlerbiografien von Max Ernst, Niki de Saint Phalle und Friedensreich Hundertwasser erfolgreich war, auch Botero zum 75. Geburtstag ein filmisches Werk gewidmet.

Filmplakat Botero 
Foto: Concorde

Schamoni wirft einen Blick auf das Leben des Künstlers und seinen beruflichen Werdegang, den bewegten Weg aus ärmlichen Verhältnissen in Medellin, der einstigen Hochburg des kolumbianischen Drogenkartells, zur gefeierten Ikone eines ganz eigenen Stils. Schon mit zwölf Jahren begann Botero zu malen, mit 16 beteiligte er sich bereits an einer Ausstellung in seiner Heimatstadt. Der junge Künstler geht nach New York, kann sich jedoch gegen die damals herrschende Vormachtsstellung der abstrakten Malerei nicht durchsetzen. Nach neun Jahren hat er noch immer keine Galerie gefunden, die sich für seine figurative Malerei interessiert. Doch der Erfolg kommt - in Deutschland. Die Galerie Buchholz in München entdeckt und verkauft seine Bilder, fünf große Ausstellungen machen ihn bekannt. Nachdem er die Kunstszene Europas erobert hat, gelingt ihm auch in Amerika der Durchbruch und bald findet seine ausgefallene Ästhetik des Voluminösen zahlreiche Bewunderer auf der ganzen Welt.

Schamoni zeigt, dass sich hinter der auf den ersten Eindruck naiven Malerei ernste Themen verbergen, wie sie beispielsweise im Abu Ghraib Zyklus verarbeitet sind. Der Film begleitet den Künstler nicht nur in seine Skulpturen-Werkstatt in der Toskana, und in sein Pariser Maler-Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht. Peter Schamoni, der Botero seit vierzig Jahren kennt, hat ein umfangreiches Künstlerportrait geschaffen, das ab 30.10 auch in den deutschen Kinos zu sehen ist.

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29. Oktober 2008

“Ein Augenblick Freiheit” gewinnt Viennale

Kategorie: Festivals, Kino — Nic Knatterton @ 11:41

Der Exil-Iraner Arash T. Riahi hat in diesem Jahr das Rennen auf der 46. Viennale gemacht und den Wiener-Filmpreis gewonnen. “Ein Augenblick Freiheit” erzählt von drei kurdischen Flüchtlingsgruppen: Einem Ehepaar, zwei jungen Männern mit zwei Kindern und einem ungleichen, befreundeten Männerpaar, die aus dem Iran und dem Irak fliehen und in der Türkei auf die Bestätigung ihrer Asylanträge warten.
Der „Standard“-Publikumspreis ging an Azazel Jacobs „Momma’s Man“ (USA), und den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik durfte der Portugiese Miguel Gomes für „Our Beloved Month Of August“ mit nach Hause nehmen.

Als Stargäste waren heuer Isabelle Huppert, Werner Schroeter, Arnaud Desplechin, Christian Petzold und Luc Dardenne anwesend und insgesamt 92.100 Zuschauer besuchten die Vorstellungen des Festivals.

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28. Oktober 2008

Asia Filmfest

Kategorie: Festivals, Kino — Nic Knatterton @ 12:43

Freunde des Asia Kinos in München können sich freuen, denn das 5. Asia Filmfest steht vor der Tür. Was als kleines privates Filmexperiment begann, hat sich mittlerweile zum größten Filmfest seiner Art in Deutschland entwickelt und findet erstmals auch in Berlin und Hamburg statt.

Gezeigt werden über 50 neue Filme aus China, Hongkong, Japan, Südkorea, Thailand – vor allem aus den Bereichen Action, Fantasy und Thriller. Viele davon werden wohl nur hier auf großer Leinwand zu sehen sein. Zum Jubiläum gibt es ein großes Sonderprogramm mit einer Klassiker-Reihe, bei der z. B. der erste Godzilla-Film (Ishirô Honda), „A Chinese Ghost Story“ (Ching Siu-Tung) und „In th Realm of the senses“ (Nagisa Oshima) gezeigt werden.

Die Retrospektive ist dieses Jahr dem Großmeister des chinesischen Kinos Wong Kar Wai gewidmet. Das Asia Filmfest zeigt alle früheren, in Hongkong gedrehten Filme des Regisseurs, darunter die Deutschlandpremiere des restaurierten Wuxia-Klassikers „Ashes of time Redux“ (2008). Zu sehen sind außerdem preisgekrönte Werke wie „Happy together“ (1997, Goldene Palme in Cannes als Bester Regisseur), „In the mood for love“ (2000, César als Bester Ausländischer Film und Screen International Award des Europäischen Filmpreises), sein Debütfilm „As tears go by“ (1988) sowie „Days of being wild“ (1991), „Chunking Express” (1994), “Fallesn Angels” (1995) und „2046“, der ultimative Liebesfilm aus dem Jahr 2004.

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