22. Februar 2010

Kunstdrucke immer beliebter

Kategorie: Kunst und Malerei — Dr. Marcuse @ 14:27

Hochwertige Kunstdrucke im Internet bietet der Onlineshop von Wandbilder24.de. Eine Auswahl von rund 6.000 Motiven aus den unterschiedlichsten Kategorien gestaltet die Suche nach dekorativem Wandschmuck auf der übersichtlichen Seite spielend einfach. Das in Osnabrück ansässige Unternehmen zeichnet sich durch seine Tiefpreisgarantie aus: Sollten Sie einen hier bestellten Kunstruck in einem anderen Onlineshop zu einem günstigeren Preis entdecken, wird die Preisdifferenz zurückerstattet. Neben klassischen Motiven wie Naturlandschaften oder Städteportraits, lockt der Onlineshop mit Unikaten auf hochwertigem Leinwandruck. Viele der Motive sind in aufwendiger Handarbeit entstanden und ein kunstvoll gestalteter Rahmen verleiht den Meisterwerken zusätzliche Individualität. Kunden können Ihr Wunschmotiv in unterschiedlichen Materialausführungen erhalten. Besonders stabil ist ein Kunstdruck auf Aluminium-Dibond, der sich durch die robuste Aluminiumplatte auch bestens für eine Dekoration von Außenbereichen eignet. Alternativ dazu ist ein Blockbild auf Holzplatte mit UV-Lack versiegelt und verfügt über eine praktische Aufhängevorrichtung. Preisgünstiger ist der Kunstdruck auf echtem Leinen, der bei einigen Motiven mit kunstvoll gespachtelten Rändern veredelt ist, auch ist der Keilrahmen je nach Ausführung mit dem Motiv bedruckt. Der praktische Rahmenassistent hilft bei der Gestaltung einer individuellen Umrandung und kann zudem als Passepartout gestaltet werden. Auch als Standarddruck wird Ihr Wunschmotiv - auf schwerem Papier gerollt - sicher und versandkostenfrei nach Hause geliefert. Die Kunstdrucke sind auf der Bestellseite nicht nur nach Motiven sondern auch nach Künstlern und Fotografen wählbar. So finden Sie von niedlichen Walt Disney-Wandbildern fürs Kinderzimmer bis hin zu Meisterwerken von Monet oder Edward Hopper garantiert Ihre kostengünstige Wanddekoration. Sämtliche Kunstdrucke sind in verschiedenen Größen erhältlich, so dass eine individuelle Abstimmung mit Ihren persönlichen Wünschen garantiert ist. Kreative Collagen und Metallmodelle runden das große Angebot des Onlineshops ab und machen langweilige Bilder von der Stange Vergangenheit. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Aufsehen erregenden Fünfteiler? Wandbilder24.de bietet puzzleartige Motive, die sich aus fünf hochwertigen Kunstdrucken in ergänzenden Bildgrößen zusammensetzen. Ein solcher Wandschmuck ist ein Muss für Individualisten, die sich mit den ständig wiederholenden Postermotiven und Massenware nicht anfreunden können. Kunstklassiker wie die betenden Hände von Albrecht Dürer oder der Kuss von Roy Lichtenstein sind bereits ab rund 23 Euro inklusive Versandkosten zu haben. Auf Wunsch fertigt das freundliche Serviceteam exklusive Wunschmotive nach Ihren Vorstellungen an, höchste Qualität und ein reibungsloser Bestellungsablauf sind dabei selbstverständlich. Großkunden erhalten selbstverständlich weitere Rabatte, eine Bestellung von dekorativen Büro-Bildern lohnt sich insbesondere für Geschäftskunden. Der Kunstdruck wird innerhalb Deutschlands kostenfrei über UPS versendet und trifft spätestens 10 Tage nach Bestellung sicher in einer Transportrolle bei Ihnen ein. Sollten Sie mit Ihrem Wunschmotiv nicht zufrieden sein, sind Umtausch und Rückgabe der Kunstdrucke innerhalb von einem Monat garantiert. Ein Geschenkgutschein von Wandbilder24 ist ideale Möglichkeit, Freunde, Kollegen und Familie mit dekorativen Ideen zu überraschen.

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1. September 2008

Dalí’s paranoisch-kritische Methode

Kategorie: Kunst und Malerei — Dr. Marcuse @ 11:18

Wie im Kreis der Surrealisten üblich, beschäftigte sich auch Salvador Dalí mit psychopathologischen Krankheiten, besonders mit der Paranoia, und versucht diese für seine Kunst fruchtbar zu machen. In dem Essay “Der Eselskadaver” erwähnt Dalí zum ersten Mal den paranoischen Denkvorgang, als Möglichkeit „die Verwirrung zum System [zu] erheben“. Vor allem dem passiven Charakter der „écriture automatique“, die vom Unterbewussten ausgeht, will Dalí eine aktive Methode entgegensetzten, die es ermöglicht die Wahnbilder dem Unterbewussten dienstbar zu machen. Die zentrale Definition seiner kritisch-paranoischen Methode findet sich in dem Aufsatz “La conquête de l´irrationnel” [Die Eroberung des Irrationalen] von 1935 und lautet:

„(Paranoisch-kritische Aktivität: Spontane Methode irrationaler Erkenntnis, die auf der kritisch interpretierenden Assoziation wahnhafter Phänomene beruht. Das Vorhandensein aktiver, systematischer, für Paranoia typische Elemente garantiert den entwicklungsfähigen, schöpferischen, für die paranoisch-kritische Aktivität typischen Charakter. Das Vorhandensein aktiver, systematischer Elemente setzt weder willentlich gelenktes Denken noch einen irgendwie gearteten intellektuellen Kompromiß voraus, denn bekanntlich gehört bei der Paranoia, die aktive, systematische Struktur zum wahnhaften Phänomen selbst – jedes wahnhafte Phänomen paranoischen Charakters, selbst das augenblickliche, plötzliche, schließt bereits „in Gänze“ die systematische Struktur ein und objektiviert sich erst a posteriori durch Einschalten der Kritik.“ Foto: Arsenal Filmverleih

Dalí formuliert die „paranoisch-kritische Aktivität“ als „eine ordnende und schöpferische Kraft des objektiven Zufalls.“ Aber gerade der Paranoiker kennt den Zufall nicht, denn alles was um ihn herum geschieht, beschränkt sich auf seinen Erfahrungsbereich und erschöpft sich in der eigenen Bedeutung für das Ich. Im Wahn geschieht nichts zufällig, sondern es wird immer ein Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Realität hergestellt. Dalí verknüpft die Erfahrung des Zufalls, die eine „innere Finalität“ besitzt mit einer „äußeren Kausalität“.

Bei dem pathologischen Paranoiker, bei dem Wahnsystem und Realitätserfahrung identisch sind, erhält der Wahn die Aufgabe der Kritik an der Wirklichkeit und ihren gesellschaftlichen Institutionen. Kritisch-aktiv ist sie insofern, dass sie die aus der Außenwelt stammenden Vorstellungen nicht in ihrer Positivität hinnimmt, sonder er bedient sich der wirklichen Dinge, um durch leichte Veränderung an ihnen seine Ideen zu fixieren.
Visuell und ästhetisch stellt sich das paranoische Realitätsbewusstsein in Vexierbildern oder Anamorphose dar. Die Wahrnehmung sieht den Gegenstand als geteilt in eine Kette miteinander konkurrierender Bilder. Mit Hilfe der paranoisch-kritischen Methode gelingt es Dalí die in der Anfangsphase sehr konfusen Bilderreihen zu systematisieren. Zudem bekommt seine Methode durch Berufung auf wissenschaftliche und medizinische Befunde einen anscheinend ernstzunehmenden Anspruch auf Wissenschaftlichkeit.

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21. August 2008

Dalís Malerei nach 45

Kategorie: Kunst und Malerei — Dr. Marcuse @ 12:59

Das Jahr 1945 markiert im Werk Salvador Dalís eine radikale Kehrtwende. Nicht was die Maltechnik oder seine berühmte paranoisch-kritische Methode angeht, sondern nur die Sujets ändern sich. Auslöser hierfür ist die Explosion der Atombombe in Hiroshima am 6. August 1945. Zu dieser Zeit befand sich der Katalane bereits in den USA und war längst kein Unbekannter mehr. Seit der Katastrophe bildet das Atom Hauptgegenstand seines Denkens und er wendet sich seiner „nuklearen Mystik“ zu, die ihren „theoretischen“ Unterbau im „Mystischen Manifest“ von 1951 findet. Malerische Zeugnisse dieser neuen Richtung finden sich beispielsweise in “Leda atomica” oder “Die Spaltung des Atoms”. Atomphysik und Mystizismus widersprechen sich für Dalí keineswegs, ganz im Gegenteil: für ihn verkörpern Neuronen und Protonen geradezu das Bildnis von Christus.

Überhaupt interessiert ihn jede Art von moderner wissenschaftlicher Forschung. So ersteht er 1962 ein „elektrokulares Monokel“, ein Apparat, der in der Flugfahrt entwickelt wurde. Dieses Aufnahmegerät fängt Bilder ein und überträgt sie per Fernsehen auf ein Fernrohr, das die Rolle des Bildschirms übernimmt. Dieses Fernrohr ist so konstruiert, dass das Auge das ferngesendete Bild unterscheiden und gleichzeitig weiterhin alles normal sehen kann, was sich im Blickfeld befindet. Mit Hilfe des Prinzen Matila Ghyka, eines rumänischen Mathematikers, rechnet Dalí fast drei Monate lang die mathematischen Anordnungen aller Elemente der “Leda atomica” aus. Zudem beschäftigte sich Dalí mit der Anwendung der Kybernetik, die das Auftreten ungeheuer komplexer Hierarchien und Homöostasen – vor allem in der Biologie - erforscht. Standen vor allem in 30er Jahren die Doppel- und Mehrfachbildproduktionen im Vordergrund, wendet sich Dalí nach 45 hauptsächlich optischen Studien über die binokulare Vision zu.

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3. Juli 2008

Das Vexierbild bei Dalí

Kategorie: Kunst und Malerei — Dr. Marcuse @ 16:47

Wie kein zweiter verstand es Salvador Dalí sich und seine Malerei neu zu erfinden. Gerade der spielerische Charakter an der Kunst interessierte ihn und so verwundert es nicht, dass eine ganze Reihe seiner Gemälde als Vexierbilder konstruiert sind. Solche „Rätselbilder“ gibt es schon seit dem Mittelalter, aber kaum ein Maler hat das Ineinander- oder Nebeneinanderschachteln verschiedener Motiv so virtuos beherrscht wie der exzentrische Katalane. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Vexierbildern bei Dalí unterscheiden. Das eine Schema folgt der Vielheit als Einheit: das Aufeinander- und Ineinanderschieben von zwei oder mehreren Motiven bewirkt einen Funktionswechsel der Konturen, durch den dann Doppel- oder Mehrfachbilder zustande kommen. Nur der Blick des Betrachters entscheidet, wie viele der möglichen Bilder und welche der dargestellten Motive er in welchem Moment sieht. Das Auge kann die Bilder nicht gleichzeitig sehen, da das Konstruktionsprinzip gerade auf dem Wechsel von Nähe und Ferne basiert. Das erste Bild, das nach diesem Prinzip konzipiert wurde, ist das Bild L´homme invisible (Der unsichtbare Mann) von 1929.

Bei der zweiten Art von Vexierbildern wird die Einheit als Dualität bzw. Mehrheit konstruiert. In diesen Bildern sind alle Motive auf der Leinwand gegenwärtig und können gleichzeitig gesehen werden. Cygnes réflétant des éléfants (Schwäne spiegeln Elefanten). Die Beispiele ließen sich noch weiter fortführen, aber grundsätzlich funktionieren alle Rätselbilder nach diesen beiden Prinzipien.

Für Dalí war das Vexierbild die ideale Ausdrucksmöglichkeit, um die Problematik der Verortung der Objekte im Raum zum Ausdruck zu bringen. Durch die Auflösung der festen Raumstrukturen wird dem Betrachter direkt vor Augen geführt, dass es keine festgelegte Sicht der Wirklichkeit geben kann und folgt somit ganz der Maxime des Surrealismus, die Herrschaft der Logik aufzuheben.

Webtipp: Mallorca Makler

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