13. Juni 2013

Das moderne Theater von heute

Kategorie: Theater — Nic Knatterton @ 11:18

Das 18.Jahrhundert bezeichnet eine Wende in der typischen Kunst des Theaters, denn neue Einflüsse kamen auf, die das Theater neu definieren sollten. Die letzten drei Jahrhunderte prägten das Theater stark und vor allem seit 1900 sind sehr viele neue Formen des Theaters entstanden, die sich vom Klassischen unterscheiden. (weiterlesen…)

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8. März 2013

Theaterbesuch

Kategorie: Theater — Nic Knatterton @ 13:41

Im Gegensatz zu einem Kinobesuch, der in unserer heutigen Zeit nichts Feierliches mehr an sich hat, ist ein Theaterbesuch noch immer etwas besonderes. Ins Theater geht man nicht alle Tage und das Theater wirkt noch immer festlich und elegant, auch wenn heute nicht mehr alle Besucher in Anzug und Abendkleid ins Theater gehen. (weiterlesen…)

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23. September 2011

Das Jukebox-Musical: We Will Rock You

Kategorie: Kultur und Lifestyle Allgemein, Theater — Nic Knatterton @ 11:22

Ein Musical der absoluten Extraklasse ist das Jukebox-Musical “We Will Rock You” von Ben Elton. Ein Jukebox-Musical ist ein Musical, das ohne Partitur oder Original-Score gespielt wird. Stattdessen wird ein Potpourri schon veröffentlichter und bekannter Lieder in die Handlung integriert. (weiterlesen…)

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31. Dezember 2008

„Der Prozess“ in den Kammerspielen

Kategorie: Theater — Nic Knatterton @ 14:03

Dass zuweilen Schauspieler in einem Stück in mehrere Rollen schlüpfen ist eigentlich nichts ungewöhnliches, dass aber alle Darsteller eine einzige Person verkörpern ist schon etwas befremdlich. Auch bei Kafka ist alles befremdlich und absurd. Andreas Kriegenburg hat sich an die theatralische Umsetzung des berühmten Kafka Romans der „Der Prozess“ gemacht und eine grandiose Inszenierung geschaffen. Allein die Bühne – eine fast senkrecht stehende Scheibe, an der das Mobiliar klebt, eingebettet in eine augenförmige Ellipse - bringt die verquere Welt des Josef K. adäquat zum Ausdruck.

„Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.” Mit diesem Satz beginnt Franz Kafkas hermetischer Roman. Was sich wie eine klassische Kriminalgeschichte anfängt, verspinnt sich zu einer absurden und paradoxen Parabel über Recht und Gerechtigkeit, die keinen Lösungsansatz birgt. Nie erfährt K., wessen er angeklagt ist, noch, wer seine Richter sind. Zunächst hält er das Ganze für einen Scherz, schließlich kann er sich trotz seiner Verhaftung frei bewegen. Doch bald erkennt K., dass er einem juristischen Apparat ausgeliefert ist, der jeglicher Grundlage eines herkömmlichen Gerichts entbehrt.

Die Darsteller sind nicht nur großartige Mimen, ihnen wird auch einiges an Akrobatik angesichts der Steilwand zugemutet. Walter Hess, Lena Lauzemis, Sylvana Krappatsch, Oliver Mallison, Bernd Moss, Annette Paulmann, Katharina Schubert und Edmund Telgenkämper, wechseln, wenn sie nicht gerade Josef K. sind, ständig die Rollen und werden zum übrigen Personal. Die Slapstick-Nummern der Schauspieler mit den weiß geschminkten Gesichtern, den streng zurückgekämmten Haaren und dem schmalen Oberlippenbart überspitzen zudem das sinnentleerte Prozedere und geben dem ganze eine komische Note. Wirklich sehenswert.

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29. August 2008

Theater des Jahres

Kategorie: Theater — Nic Knatterton @ 09:49

Das Deutsche Theater Berlin ist von einer Kritikerjury zum „Theater des Jahres 2008“ gewählt worden. Fünf weitere Auszeichnungen gehen ebenfalls an das Haus. „Schauspielerin des Jahres“ ist Constanze Becker. Den Titel „Schauspieler des Jahres“ teilen sich Ulrich Matthes und Jens Harzer. Alle drei spielen in der „Inszenierung des Jahres“, zu der Jürgen Goschs Version von Tschechows „Onkel Wanja“ gekürt wurde. Mit Niklas Kohrt kommen auch der beste Nachwuchsschauspieler vom Deutschen Theater Berlin sowie das beste Bühnenbild (Olaf Altmann). Das ist das Ergebnis einer von der Zeitschrift „Theater heute“, natürlich aus Berlin geführten Umfrage unter 37 Kritikern aus Deutschland und Österreich. Mehr Auszeichnungen auf einmal gehen kaum.

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23. Juli 2008

Klassiker mit Pep

Kategorie: Theater — Nic Knatterton @ 09:59

Der Sturm“, gehört wahrscheinlich mit zu den meist inszenierten Komödien Shakespeares, an die sich auch Christian Pucher sehr einfallsreich und gelungen für die Kammerspiele gewagt hat.

Erzählt wird die Geschichte von Prospero (Hildegard Schmahl), der von seinem Bruder Antonio vertriebene Herzog von Mailand. Zusammen mit seiner Tochter Miranda (Katharina Schubert) lebt er auf einer einsamen Südseeinsel, deren Bewohner, den Hexensohn Caliban (Thomas Schmauser) und den Luftgeist Ariel (Wolfgang Pregler) er sich dienstbar gemacht hat. Nach zwölf Jahren Aufenthalt, erleiden Alonso (Walter Hess), König von Neapel, sein Sohn Ferdinand (Oliver Mallison), sein Bruder Sebastian (Jörg Witte) und im Gefolge auch Antonio (René Dumont) vor der Insel in einem von Prospero mit magischen Kräften entfachten Sturm Schiffsbruch. Was nun folgt, ist ein ausgeklügelter Plan Prosperos, der die vergangenen und gegenwärtigen Schicksale der Überlebenden des Schiffsunglücks und der Inselbewohner verhandelt.


© Arno Declair

Aufgeppt mit Video-Installationen, Musik- und Gesangseinlagen ist die Inszenierung von Pucher eine absolut zeitgemäße Angelegenheit. Aus Shakespeares Sirenen werden Disco-Tänzerinnen und aus dem weisen Prospero ein Machtmensch– brillant gespielt von Hildegard Schmal – der das Schicksal der Gestrandeten in seiner Hand hält. Pucher hat in seiner Inszenierung vor allem den Fokus auf die komischen Aspekte gelegt, ohne aber dabei ins Oberflächliche zu verfallen. Eine gelungene Inszenierung mit grandiosen Schauspielern. Wird in der Spielzeit 08/09 wiederaufgeführt.

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28. Juni 2008

“Ich habe Hass”

Kategorie: Theater — Dr. Marcuse @ 14:27

Eigentlich sind Filme als Vorlage für Theaterstücke eher ungewöhnlich, aber Sebastian Nübling hat sich an ein solches Unterfangen gewagt. Vorlage für das Theaterstück „Hass“ in den Münchener Kammerspielen ist der gleichnamige Film von Mathieu Kassovitz aus dem Jahre 1995.

Zehn Jahre bevor die Unruhen der Pariser Banlieues 2005 dank einer ausführlichen Berichterstattung der Medien in das deutsche Bewusstsein getreten sind, hat sich der französische Regisseur mit der aussichtslosen Lage der Einwandererkinder in den Vororten beschäftigt. Im Mittelpunkt des Schwarz-Weiß Films stehen der Araber Said, der Jude Vinz und der Schwarze Hubert, deren Leben von Arbeitslosigkeit, Tristesse und Aggression geprägt ist. Auf diese drei Protagonisten treffen wir auch in der Inszenierung von Nübling, nur dass der Zuschauer hier keine krassen Typen, sondern drei Frauen präsentiert bekommt. Die Diskrepanz zwischen Person und Rolle ist für den normalen Theaterbesucher gewöhnungsbedürftig, aber bringt Witz und Charme in die triste Realität des Originals. So entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn die blonde Katharina Schubert mit rotem Schleifchen im Haar den Macho Said zum Besten gibt oder Katja Bürkle als Hubert mit einer Pinocchio-Nase ausgestattet, den Anführer mimt. Brigitte Hobmeier ist der Rebell Vinz, der die Knarre eines Polizisten findet und Rache schwört, sollte ihrem Kumpel Abdel, der seit einem Polizeiverhör im Krankenhaus mit dem Leben kämpft etwas zustoßen. Ansonsten hängen die drei auf der Straße rum und schlagen sich die Zeit mit Kiffen, Quatschen und dem Handy um die Ohren. Adäquater Ausdruck der schäbigen Vorortwelt sind die unzähligen Pappkartons, die den gesamten Bühnenraum einnehmen und für 90 Minuten Schauspielerinnen und Zuschauer begleiten.


© Arno Declair

Nübling verzichtet gewollt auf die radikale und schonungslose Darstellung der Filmvorlage und schafft eine eigene Sicht auf die drei Jugendlichen, die mit vielen Anspielungen und Zitaten auch auf eine gewisse Allgemeingültigkeit außerhalb der Pariser Vororte verweisen. Zudem ist das Ende auf der Bühne weitaus versöhnlicher als das der Vorlage, aber mehr sei nicht verraten.

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