13. Juni 2013

Das moderne Theater von heute

Kategorie: Theater — Nic Knatterton @ 11:18

Das 18.Jahrhundert bezeichnet eine Wende in der typischen Kunst des Theaters, denn neue Einflüsse kamen auf, die das Theater neu definieren sollten. Die letzten drei Jahrhunderte prägten das Theater stark und vor allem seit 1900 sind sehr viele neue Formen des Theaters entstanden, die sich vom Klassischen unterscheiden.

Der Weg in die Moderne

Die grundlegendste Veränderung der Theater war die Abwendung von den starren Klassikern, die es Schauspielern nicht erlaubte, eigene Ideen einzubringen. Durch die Industrialisierung und Romantik wurden aber neue Ideen entfacht, die sich auch im Theaterwesen entwickelten, jedoch ein wenig im Hintergrund blieben. Ab der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts gab es einen regelrechten Theaterboom aufgrund der Theaterfreiheit. Nun konnte jeder Laie eine Theatergenehmigung erhalten und so entwickelte sich auch das Varieté-Theater, welches erstmals Akrobatik mit Schauspielkunst mischte. Damals wurde es üblich, sich einen Tanzboden in eine Halle zu legen und vor einem kleinen Publikum aufzutreten. Damit war das freie Theater geboren, welches aus den Fängen der Dramatiker ausbrach und nun jedes Thema wählen konnte. Es war weder idealistisch, noch perfekt, doch ging es den Darstellern um die Kunst an sich. Nach den zwei Weltkriegen entwickelten sich das heutige moderne Theater, welches jedes mögliche Thema aufgreift und meist nicht staatlich finanziert wird, wie die Aufführungen in einer Oper.

Heutige Aufführungen

Aufführungen des modernen Theaters gestalten sich völlig anders als die klassische Aufführung im Opernhaus. Die Bühnen sind etwas kleiner und variieren je nach Möglichkeiten der Räumlichkeiten und der Finanzierung. Theater mit einem Sponsor wie das Schauspiel Leipzig können sich größere Räumlichkeiten leisten und auch interessantere Bühnenkonzepte. Doch überzeugt gerade das moderne Theater durch den Minimalismus. Die Darsteller tragen nur in seltenen Fällen aufwendige Kostüme wie in der Oper und es kommt oft vor, dass diese auch selbst geschneidert werden. Die Themen sind keine Klassiker, sondern Eigenkreationen und bestechen durch viele Themen. Postapokalyptisch, menschliche Tragödien, der eigene innere Zwist sind Themen. Dabei ist es nicht selten, dass die Darsteller keine Dialoge haben, nur von Musik oder Klängen unterstützt werden. Der Mensch spielt die zentrale Rolle. Bekannte moderne Stücke wurden von Eugene Ionesco, Samuel Beckett und Bertolt Brecht verfasst.

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