Die Digitalkamera basiert auf der Videotechnik und enthält an Stelle eines Films einen Bildsensor und ein digitales Speichermedium. Die Anfänge der heutigen Digitalkameras liegen im Jahr 1963. In diesem Jahr erfindet ein gewisser David Paul Gregg die Video–Disk–Kamera, allerdings war der Speicherplatz sehr begrenzt und nicht mi heutigen modernen Digitalkameras vergleichbar.
Im Jahr 1969 gelang dann ein entscheidender Durchbruch auf dem Weg zur digitalen Fotografie. Denn in diesem Jahr entwickelten Willard Boyle und George Smith die Grundlage für den CCD. Ursprünglich wurde der CCD als Datenspeicher entwickelt. Dieser Datenspeicher ist jedoch ein lichtempfindlicher Chip auf dem Bilder gespeichert werden können. 1970 entwickelten Wissenschaftler dann die erste Solid – State - Kamera in der ein CCD als Bildaufzeichnungsensor benutzt wurde. Bei dieser Kamera handelt es sich jedoch nicht um eine Digitalkamera, sondern um eine Videokamera, denn ein kleiner Film lies sich einfacher speichern als ein einzelnes Bild.
Die erste richtige Digitalkamera „erblickte“ dann im Jahr 1975 das Licht der Welt. Dieses Ur -Modell benötigte, heute kaum mehr vorstellbar, 23 Sekunden um ein Bild abzuspeichern und wog ganze 4kg. Die erste Digitalkamera die kommerziell erhältlich war, war die Fairchild MV-101.
Ab Mitte der 80er Jahre setzten sich die Digitalkameras zunächst bei professionellen Fotografen im Bereich der Studio-, Werbe- und Modebranche durch. Mitte der 90er Jahre setzten sich die digitalen Kameras auch in der Reportagefotografie durch. Im Jahre 2002, also erst relativ spät, wurde die erste digitale Spiegelreflexkamera mit einem Sensor in Kleinbildgröße vorgestellt. Danach jedoch schritt die Entwicklung rasend schnell fort und in der Zwischenzeit gibt es am Markt eine unglaubliche Fülle verschiedenster Modelle von Digitalkameras mit unterschiedlicher Ausstattung und in allen Preisklassen.
Im Privatbereich setzten sich die digitalen Kameras erst um den Jahrtausendwechsel durch. Mittlerweile erzielen Digitalkameras höhere Umsätze als analoge Fotoapparate. Dazu muss man allerdings sagen das manche Hersteller gar keine analogen Geräte mehr produzieren.











