Mit einer Auswahl der besten Zeichnungen vom Trecento bis ins 20. Jahrhundert gastiert The Morgan Library & Museum, New York in der Pinakothek der Moderne. Genau 100 graphische Werke von insgesamt 12000 hat das renommierte amerikanische Museum nach München geschickt.
Den Anfang macht Giovanni Battista Piranesis, der auf die Moderne vorausweisende Venezianer, mit drei großformatigen Zeichnungen, darunter der Entwurf für eine venezianische Prunkgondel. Weitere Attraktionen bilden Blätter von Giovanni Battista und Gian Domenico Tiepolo sowie eine herrliche Zeichnung Francesco Guardis aus dem späten 18. Jahrhundert, die eine der letzten großen Regatten der Serenissima zeigt. Spanien trumpft mit satirischen Goya-Studien auf, Frankreich dagegen mit Werken von Cezanne, Renoir und Matisse.
Auch die anderen Schulen sind exzeptionell vertreten, wie etwa die flämische mit Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens und Anthonys van Dyck oder die holländische mit Rembrandt und Jan Lievens, Adriaen van Ostade und Jacob van Ruisdael. Unter den frühen Deutschen finden sich Zeichnungen von Dürer und Cranach. Die Ausstellung läuft noch bis 1.3.09.